Die Wurzeln von "La Gazette de Berlin" gehen bis in das Jahr 1740 zurück. In der Hochzeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert erschien unter dem Namen Gazette de Berlin schon einmal eine französische Zeitung in Berlin. Auf diese Tradition besinnt sich die moderne Zeitung, was sich schon in der Titelzeile widerspiegelt. Das Logo stammt von der Ausgabe der Gazette de Berlin von 1743, ein auffliegender preußischer Adler mit einer Schreibfeder und einem Papierband in den Klauen.
In jeder Ausgabe von "La Gazette de Berlin" erscheint eine historische Kolumne die von dem privaten Berliner historischen Forschungsinstitut Facts & Files recherchiert und verfasst wird. Die Kolumne basiert hauptsächlich auf Artikeln der ersten Gazette de Berlin. Die Kolumne erscheint als Historische Miszellen in deutscher und als Chronique historique in französischer Sprache.
Die Nr.1 begann mit einer Geschichte der Gazette de Berlin:
Nr. 1
«Gazetten sollen nicht genieret werden ...»
Mit diesem Ausspruch ist der preußische König Friedrich II. als „Gegner“ der Zeitungszensur in die Geschichte eingegangen. Durch die Befreiung von der Zensur sollten die Zeitungen nach seinem Willen interessanter werden. Angesichts des aufgeklärten Absolutismus Friedrichs des Großen und seiner Freundschaft zu Voltaire wundert es nicht, das [mehr...]
Historische Miszellen Nr. 12 "Vinum de Marchica terra - transit guttur tanquam serra" – "Märkischer Erde Weinerträge - gehen durch die Kehle wie 'ne Säge"