"Die Vereinigung für das Recht auf Sterben in Würde" hat seit Mittwoch, den 7. März eine neue Kampagne im Umlauf: drei Präsidentschaftskandidaten im Sterben liegend.
Eine schockierende Kampagne ist seit Mittwoch den 7. März im Umlauf. „Die Vereinigung für das Recht auf Sterben in Würde“ (ADMD) versucht erneut auf das Thema Euthanasie aufmerksam zu machen, indem sie nun zu harten Mitteln greift und mitten im Wahlkampf um das Amt des Präsidenten drei Kandidaten schwer krank zeigt.
François Bayrou schwer krank im Krankenhaus.
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Die drei Präsidentschaftskandidaten François Bayrou (PS), Marine Le Pen (Front National) und Nicolas Sarkozy (UMP) werden in dieser Kampagne im Sterben liegend im Krankenhaus abgelichtet. Der Grund hierfür: alle drei haben sich gegen die Änderung des Léonetti Gesetztes vom Jahre 2005 ausgesprochen, unter anderem aus christlichen Gründen.
Nicolas Sarkozy wurde ebenfalls für die neue Kampagne von ADMD benutzt.
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Mit den Worten «Muss man sie erst in eine solche Lage bringen, dass sie ihre Meinung bezüglich der Euthanasie ändern?“ („Doit-on vous mettre dans une telle position pour faire évoluer la vôtre sur l'euthanasie?“), wirbt die Vereinigung nun für ihr Anliegen, in Würde sterben zu dürfen. Nur François Hollande, ebenfalls Anwärter für das Präsidentenamt wurde „verschont“, da er eine Änderung des Gesetztes befürwortet. In Frankreich sowie in Deutschland ist aktive Sterbehilfe untersagt. Neusten Umfragen zufolge, die im August 2011 vom Umfrageinstitut Ifop durchgeführt wurden, sprechen sich jedoch 94% der Franzosen für eine aktive Sterbehilfe bei schwerkranken Menschen aus.