Erste Ausgabe von « La Gazette de Berlin », der neuen französischsprachigen Zeitung aus Berlin.
Am 1.Juni 2006 erschien in Berlin die erste Nummer von “La Gazette de Berlin”. Auf einer Pressekonferenz in Berlin-Mitte wurde die Zeitung internationalen Medienvertretern vorgestellt.
Die kostenlose Zeitung präsentiert sich als eine Mischung aus Wirtschaftsblatt, Kulturzeitschrift und Stadtmagazin und erscheint im 2-Wochenrhytmus in französischer Sprache. Das 16seitige Blatt enthält Berichte über wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Ereignisse, ein Dossier zu einem aktuellen Thema sowie einen separaten Kulturkalender. Erfahrene Journalisten aus vier verschiedenen Ländern haben in Berlin die erste Ausgabe gestaltet; Korrespondenten aus München, Hamburg und Frankfurt/Main haben Beiträge geliefert und in Zukunft wird mindestens ein weiterer Korrespondent Neuigkeiten aus dem Rheinland für „La Gazette de Berlin“ liefern. Schon im Jahre 1743 erschien eine „Gazette de Berlin“: die Zeitung wurde auf Initiative Friedrichs des Großen, einem Freund von Voltaire und der französischen Aufklärung, gegründet. Sie berichtete auf Französisch über politische Meldungen aus den europäischen Metropolen. Die neue „Gazette de Berlin“ erscheint im Vierfarb-Zeitungsdruck und vielen Fotos und Grafiken.
Der Aufmacher der Nr. 1 sind die Vorbereitungen zur Fußballweltmeisterschaft in Berlin und Deutschland.
Dieser Thementeil berichtet, wie der neue Hauptbahnhof das Regierungsviertel architektonisch, kulturell und sozial verändert hat. Das Geschäft mit der Fußball-WM und die Turbulenzen bei der Deutschen Bank sind Gegenstand der Wirtschaftsrubrik. Die „Kultur-Seiten“ erzählen von den Nuancen zwischen deutschem und französischem Humor und von der bevorstehenden Woche des frankophonen Films in Berlin. Daneben stehen aktuelle Interviews mit dem Reggae-Sänger Tiken Jah-Fakoly sowie Alban Lefranc, dem Mitbegründer einer deutsch-französischen Literaturzeitschrift. Im Sportteil finden sich Beiträge über Bestechungsskandale bei italienischen Schiedsrichtern und ein Interview mit dem Chefkoch der französischen Fußballnationalmannschaft. Welche Erfahrungen Berliner beim Führerscheintourismus in EULändern gemacht haben und worauf sie achten müssen, erfahren die Leser in der Rubrik „Alltagsleben“. „Die Gazette“, die deutschsprachige Seite der Zeitung, berichtet von den Einflüssen der französischen Sprache auf den Berliner Dialekt und gibt einen Rückblick auf die Geschichte von „La Gazette de Berlin“. Unter „Annonces“ findet man private und kommerzielle Anzeigen und auf der letzten Seite Kreuzworträtsel, Suduko und ein humoristisches Schlusswort. Der vierseitige herausnehmbare Veranstaltungskalender gibt zahlreiche Kulturtipps für die nächsten zwei Wochen. Die erste Nummer von „La Gazette de Berlin“ hat wie auch die nächsten beiden Ausgaben einen vierseitigen Sonderteil zur Fußballweltmeisterschaft.
Ab heute liegt das kostenlose Stadtmagazin an 200 Stellen in Berlin sowie an ausgewählten Orten in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München aus. Interessierte Leser finden „La Gazette de Berlin“ in Kulturinstituten und Buchhandlungen in Frankreich und weltweit ist die Zeitung im Abonnement zu beziehen.